Druckversion
Schriftgrösse:
15. August 2011

Jugendliche aus Polen und Großbritannien erleben echte Herausforderungen im Kinder- und Jugenddorf Maria Regina

Ein gemeinsames erlebnispädagogisches Event erlebten jetzt drei Bewohner des Kinder- und Jugenddorf Maria Regina in Silz mit zwölf Jugendlichen aus Polen, Großbritannien und Deutschland. Die „auswärtigen“ Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren waren zu Gast beim Rotary Club Bad Bergzabern, der das Internationale Jugendcamp veranstaltete. An einem Tag im Kinder- und Jugenddorf erlebten sie, was es bedeutet, an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit zu gehen und eigene Grenzen zu überwinden.
Im Außengelände von Maria Regina mussten sie beispielsweise ihr Essen „selbst verdienen“, indem sie es mit Seilen zunächst einmal erreichen mussten. Sie übten sich im Bogenschießen und erlebten als Höhepunkt des Tages, wie es ist, sich über den „Schweinsfelsen“ bei Silz abzuseilen.
„Die Jugendlichen kommen zum großen Teil aus Großstädten und waren in dieser Art von Betätigung ganz unerfahren“, schildert Einrichtungsleiter Michael Eberhart die Schwierigkeiten. Auf der anderen Seite konnten die Bewohner von Maria Regina auftrumpfen: Im Bogenschießen und Klettern sind sie geübt und konnten ihren Gästen wertvolle Tipps geben. So profitierten beide Seiten von dem gemeinsamen Tag: Die einen mit neuen Erlebnissen, die anderen dadurch, dass sie einmal die Profis waren und nicht diejenigen, die Unterstützung brauchen. Entsprechend positiv waren die Rückmeldungen aller Teilnehmer.