Intensivgruppe
Warum ein solch intensives Betreuungsangebot?
Die Notwendigkeit für ein intensives Betreuungsangebot für Kinder und Jugendliche ist im Verlauf der letzten Jahre in immer wiederkehrenden Gesprächen mit den Mitarbeitern der Jugendämter den pädagogischen Mitarbeitern der Einrichtung bei der Hilfeplanung erkannt worden.
In Hilfeplangesprächen zeigt sich zunehmend, dass immer komplexer werdende Problemlagen und Störungsbilder von Kinder und Jugendlichen Zeugnis geben von bereits früh mißlingenden Balanceversuchen im Rahmen individueller Daseinsfürsorge, Biographieplanung und Identitätsentwicklung.
Einschneidende biographische Merkmale, sei es z.B. Verlust oder Inkompetenz von wichtigen Bezugspersonen oder die Zumutung von Gewalt und Mißhandlung, sowie auch in der Sozialisation gemachte Erfahrungen führen dazu, dass Kinder und Jugendliche aufgrund dieser belastenden destabilsierenden Ereignisse Störungen im Bereich der Verhaltensstile, der Motive, des Selbstbildes, der Gefühle und Stimmungen entwickeln. Mögliche Auswirkungen im Bereich des Verhaltens, wie z.B. mangelnde Selbst- und Willenskontrolle können zu sekundären Leistungsstörungen führen.
Allgemeine Zielsetzungen
Die intensive erlebnispädagogische Betreuungsform will den jungen Menschen und ihren Familien die Möglichkeit eröffnen sich durch erlebte pädagogische Begegnungen helfen zu lassen. Der gestaltete Lebensraum stellt in diesem Zusammenhang ein Sozialisationsfeld dar, in dem Verhaltens- , Verständigungs- und Erfahrungsalternativen angeboten werden.
Ziel der helfenden Bemühungen ist es, aus der Sackgasse, die in immer größere Schwierigkeiten hineinführt, Auswege zu zeigen.
Weiterführende Erläuterungen gibt Ihnen der nachgenannte Beitrag:





